Forderung nach Lohnerhöhung:Bundesweite Warnstreiks bei der Post

Zwei Verhandlungsrunden blieben ergebnislos, nun wird bei der Post gestreikt. Bundesweit werden Briefe und Pakete liegen bleiben. Es geht um mehr Lohn für mehr als 100.000 Tarifbeschäftigte.

Den Tarifstreit bei der Post bekommen nun auch die Kunden zu spüren. Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden über Löhne und Gehälter erhöht die Gewerkschaft Verdi mit Warnstreiks den Druck.

Es ist damit zu rechnen, dass im Lauf des Tages bundesweit nicht alle Briefe und Pakete zugestellt werden. Die Aktionen sollen bis zum nächsten Treffen von Post und Gewerkschaft am 25. April weitergehen.

Welche Standorte genau bestreikt werden, gab die Gewerkschaft vorher nicht bekannt, um der Post möglichst wenig Reaktionszeit zu lassen. Das Unternehmen will trotzdem versuchen, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, wie ein Sprecher sagte.

Verdi fordert für die 132.000 Tarifbeschäftigten bei der Post sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 140 Euro mehr im Monat. Außerdem sollen die Auszubildenden monatlich 65 Euro mehr verdienen. Die Post hat bisher kein Angebot vorgelegt.

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