Die Ford-Werke in Köln gehören zur Stadt wie Dom und Karneval: Den Grundstein für die Fabrik legte 1930 der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer mit Konzerngründer Henry Ford. Heute ist Ford wichtigster Industrie-Arbeitgeber der Stadt, selbst wenn das Werk und die dort untergebrachte Europa-Zentrale nach diversen Sparrunden nur noch 11 500 Menschen beschäftigen. Der Konzern fertigt hier zwei Elektro-Automodelle, die sich allerdings schlecht verkaufen. Die Belegschaft fürchtet deshalb um die Zukunft des Standorts – und ist bereit, für eine sichere Zukunft zu streiken.
FordAngst vor der Pleite
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Die Ford-Beschäftigten in Köln wollen streiken: für hohe Abfindungen beim geplanten Stellenabbau und für Schutz vor einer Insolvenz.
Von Björn Finke, Düsseldorf
