Ford vollzieht eine Kehrtwende bei seiner Elektroauto-Strategie. Der US-Autohersteller schreibt 19,5 Milliarden Dollar ab und stellt gleich mehrere Strom-Modelle ein.
Ford-Chef Jim Farley reagiert damit auf die Politik von US-Präsident Donald Trump, der die Förderung von Elektroautos im Sommer eingestellt und die Abgasvorschriften für Autobauer gelockert hat. „Als sich der Markt in den vergangenen Monaten sehr stark verändert hat, war das für uns der Anstoß, aktiv zu werden“, sagte Farley der Nachrichtenagentur Reuters.
Andrew Frick, Leiter des Ford-Geschäftsbereichs für Verbrenner und E-Autos, sagte, statt weitere Milliarden für große E-Autos auszugeben, für die es keinen Weg zur Profitabilität mehr gebe, werde das Geld in Bereiche mit höheren Renditen investiert. Dabei geht es vor allem um Modelle mit Verbrenner- und Hybridantrieb. Seit Oktober bricht die Nachfrage nach E-Autos in den USA ein, allein im November ging es um etwa 40 Prozent abwärts.
