
Das Magazin Forbes hat die reichsten Amerikaner ermittelt. Das Fazit: Das Gesamtvermögen der 400 reichsten US-Bürger ist innerhalb eines Jahres um 300 Milliarden auf 1,27 Billionen Dollar geschmolzen - horrend sind die Vermögen aber immer noch. Das sind die Top Ten - bei denen eine Familie ganz klar dominiert. Ein Überblick in Bildern.Platz 9: David Koch und Charles KochDen neunten Platz teilen sich zwei Brüder. David Koch und Charles Koch haben beide ein geschätztes Vermögen von 16 Milliarden Dollar. David Koch, 69, ist Vizepräsident des amerikanischen Konzerns Koch Industries, der 70.000 Arbeiter in mehr als 60 Ländern beschäftigen. Der 73-jährige Charles Koch ist Präsident und Vorstandschef des Unternehmens, das von Petroleum bis Fasermaterialien so gut wie alles herstellt. Der amerikanische Mischkonzern gehört den Brüdern zu gleichen Teilen.Foto: AP

Platz 8: Michael BloombergDer New Yorker Bürgermeister liegt mit 17,5 Milliarden Dollar auf Platz acht. Bloomberg ist seit dem Jahr 2002 im Amt. Der amerikanische Politiker und Medienunternehmer hat sein Geld vor allem mit weltweit verbreiteten Finanzdatenagenturen und Börsen-TV-Kanälen gemacht. "Mayor Mike" soll trotz seines hohen Gehalts meist die U-Bahn für den Weg zur Arbeit benutzen. Der 67-Jährige behält sein Vermögen aber nicht nur für sich: Rund 800 Millionen Dollar hat er in den vergangenen fünf Jahren für Charity-Projekte ausgegeben.Foto: AFP

Platz 7: Samuel Robson WaltonMit 19 Milliarden Dollar landet Samuel Robson Walton auf dem siebten Platz. Der 65-Jährige ist Sohn des Wal-Mart-Gründers Sam Walton, der die erfolgreiche Einzelhandelskette 1962 gründete. Heute leitet der Sohn die Geschäfte des umsatzstärksten Unternehmens der Welt. Der Farmersohn Walton ist Jurist.Foto: AP

Platz 6: Alice WaltonUnd weiter geht es mit der Walton-Familie: Alice Walton ist ebenfalls Tochter des Wal-Mart-Gründers Sam Walton und Wal-Mart-Mitinhaberin. Die Erbin konnte sich mit einem Vermögen von 19,3 Milliarden Dollar den sechsten Platz sichern. Die 60-Jährige hat fünf Kinder und lebt heute zurückgezogen in den USA.Foto: AP

Platz 5: Jim C. WaltonWieder einmal zeigt sich, es lohnt sich ein Walton zu sein. Jim C. Walton hat noch ein wenig mehr Geld in der Tasche als seine Geschwister - dabei ist er der jüngste Sohn der Familie. Laut Forbes verfügt er über ein Vermögen von 19,6 Milliarden US-Dollar und landet damit auf Platz fünf. Jim Walton leitet die Arvest Bank.Foto: AP

Platz 4: Christy Walton and FamilyChristy Walton ist das reichste Mitglied der Waltons - auch dank ihrem Ehemann, der schon früh auf alternative Energien gesetzt hat. Vielleicht lässt sie sich deshalb nicht gerne ablichten. 21,5 Milliarden Dollar liegen auf dem Konto von Christy Walton. Die 54-Jährige ist Witwe, ihr verstorbener Ehemann John Walton war ebenfalls Sohn des Wal-Mart Gründers.Foto: Reuters

Platz 3: Lawrence EllisonLawrence Ellison sichert sich die Bronzemedaille der Liste. Der Oracle-Mitbegründer und Chef des Unternehmens ist stolzer Besitzer von 27 Milliarden Dollar. Ellison, CEO des Software-Konzerns, kam praktisch als einziger unter den zehn reichsten Amerikanern ungeschoren durch die Krise. Der 65-Jährige wurde in der Bronx in New York geboren.Foto: AP

Platz 2: Warren BuffettDie Nummer zwei der Liste ist der US-Investor Warren Buffett. Ihm hat die Finanzkrise in den letzten Monaten schwer zugesetzt - gut zehn Milliarden US-Dollar hat der Amerikaner verloren. Sein (Rest-)Vermögen ist aber immer noch beachtlich: 40 Milliarden Dollar nennt der 79-Jährige sein Eigen.Foto: AP

Platz 1: Bill GatesPlatz eins geht an Microsoft-Gründer William "Bill" Gates. 50 Milliarden Dollar reichen aus, um den Spitzenplatz zu verteidigen. Der reichste Amerikaner schuf vor Jahren mit Windows das erfolgreichste Betriebsystem der Welt. Aber auch der Microsoft-Gründer hat während der Krise Federn lassen müssen: Er verlor geschätzte sieben Milliarden Dollar.Foto: AFP (sueddeutsche.de/gits/hgn/bgr)