Flughafenkontrolleure Tarifvertrag abgelehnt

Der Tarifkonflikt um die 23 000 Kontrolleure an deutschen Flughäfen beginnt möglicherweise wieder von vorne. Die Gewerkschaft Verdi teilte am Montagabend mit, die Mitglieder hätten den im Januar ausgehandelten Tarifvertrag mit einer Mehrheit von 55 Prozent abgelehnt. Er sah Gehaltserhöhungen bis zu 9,77 Prozent jährlich vor. Der Stundenlohn sollte damit auf bundesweit einheitlich 19,01 Euro im übernächsten Jahr steigen. Verdi-Vorstandsmitglied Ute Kittel teilte am Montag nicht mit, weshalb die Beschäftigten das Verhandlungsergebnis ablehnten. Sie wolle zunächst mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) darüber sprechen und sodann die "strittigen Punkte nachverhandeln". Den Tarifvertrag hatte die Gewerkschaft im Januar unter anderem mit einem fast 24-stündigen Streik an acht Flughäfen durchgesetzt.