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Flughafen Tegel:Abschied von einem Berliner Original

Wenn der neue Berliner Flughafen BER öffnet, ist in Tegel Schluss. Seit 2004 hat der Flughafen keine Betriebsgenehmigung mehr, nur eine Art Gnadenfrist.

(Foto: Herb Hardt/imago)

Gepäckförderbänder, die beinahe täglich ausfallen und Notstromaggregate, für die es keine Ersatzteile mehr gibt. Der Flughafen Tegel ist eine Zumutung. Trotzdem macht sich Wehmut breit, wenn er in diesem Jahr schließt.

An Gate A08 und A09 sind sie kurz davor, aufeinander loszugehen. Es ist ein ganz normaler Freitagvormittag am Flughafen Tegel. Die Anzeigetafel führt drei Maschinen auf, die hier in den kommenden Stunden abfliegen sollen, und deren Passagiere wollen nun zu ihrem Gate. Doch dorthin gelangt man nur durch eine Glastür, dahinter beginnt gleich die Sicherheitskontrolle. Nach vorn ist kein Durchkommen, weil sich alle durchleuchten lassen müssen, von hinten schieben die Leute nach. Und so drängen, quetschen und rempeln sich die Fluggäste von drei Maschinen mit Trolleys, Laptoptaschen und Rucksäcken durch ein Nadelöhr.

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