Unpünktlichkeit, Zugausfälle, ein marodes Schienennetz, hohe Verluste – bei der Deutschen Bahn läuft es nicht. Fahrgäste und Politik sind vor allem im Fernverkehr genervt, und die Führung des Staatskonzerns bittet um Geduld, bis sie alle Probleme wieder im Griff hat. Gleichzeitig bringen sich derzeit mögliche Konkurrenten in Stellung. Der private italienische Zugbetreiber Italo etwa will eine eigene Flotte von Hochgeschwindigkeitszügen im deutschen Fernverkehr betreiben; der ehemalige Ferrari-Chef Luca Cordero di Montezemolo, der Italo mitgegründet hat, wirbt für das Vorhaben. Die österreichische Westbahn fährt bereits zwischen Salzburg und Stuttgart.
FernverkehrFlix-Züge sollen in zwei Jahren von München aus fahren
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Die Wettbewerber der Deutsche Bahn kündigen neue Angebote im Fernverkehr von 2028 an. Doch wie das am Ende angesichts des überfüllten und maroden Netzes gehen soll, ist offen.
Von Caspar Busse
