bedeckt München 13°

Ernährung:Die Politik hat die Fleischindustrie viel zu lange geschont

Vion hat Schlachtbetrieb in Bad Bramstedt wieder aufgenommen

Mehrere deutsche Schlachtbetriebe sind besonders stark vom Coronavirus betroffen. Oft arbeiten die Menschen dort unter unwürdigen Bedingungen (Archivbild).

(Foto: picture alliance / dpa)

Wenn ein Kilo Tomaten so viel kostet wie ein Kilo Schweinehack, läuft grundlegend etwas falsch. Ein großer Teil der Kosten beim Fleisch ist nicht eingepreist: dramatische Umweltschäden und die unmenschliche Behandlung von Arbeitskräften.

Wer im Supermarkt einkaufen geht, kann es kaum übersehen: Zwar sind alle Regale wieder gut gefüllt, aber nun zeigt sich, was viele Verbraucher bereits befürchtet haben: Manche Lebensmittel, etwa frisches Obst, Gemüse sowie Fleisch und Wurst kosten plötzlich deutlich mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Wirklich überraschend ist das nicht - auch das ist eine Folge der Pandemie. Sie setzt das gesamte Versorgungssystem unter Druck und manche Lieferkette bricht.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Deutsche Bahn
Alle einsteigen, bitte
Teaser image
Psychologie
Der Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit
Teaser image
Juli Zeh zur Corona-Krise
"Die Bestrafungstaktik ist bedenklich"
Teaser image
Spike Lee im Interview
"Trump führt das Land direkt in die Hölle"
Teaser image
Psychologie
Kann man Selbstdisziplin lernen?
Zur SZ-Startseite