Die deutsche Hochseefischerei hat ihre Fangflotte verkleinert und modernisiert: 2018 sind zwei neue Trawler in Betrieb gegangen, berichtet der Vorsitzende des Deutschen Hochseefischerei-Verbandes, Uwe Richter. Sie ersetzen bei der Deutschen Fischfang Union Cuxhaven zwei Schiffe aus den 70er- und 80er-Jahren. Es habe sich schon im ersten Jahr gezeigt, dass sich Investition lohne. Die Arbeits- und Lebensbedingungen für die Besatzung seien nun besser, aber auch die Leistungsfähigkeit in der Produktion. So könnten mehr Produkte an Bord hergestellt werden. Die Fischabfälle würden sofort zu Fischmehl und -öl verarbeitet. "Wir haben fast eine 100-prozentige Auslastung des Rohstoffs", so Richter. Bei der Hochseeflotte seien 335 Seeleute beschäftigt auf jetzt noch sieben Fang- und Verarbeitungsschiffen.