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FinCEN-Files:Leichtes Spiel für Geldwäscher

Cassandra Splash

Deutsche Bank, HSBC: Im Fokus der Recherche stehen international bekannte Geldhäuser.

(Foto: Imago, Collage: SZ)

Dokumente aus einem neuen Datenleak zeigen, wie löchrig und fehleranfällig das System zur Abwehr von Geldwäsche ist. Sie offenbaren die Überforderung der Behörden, die Unentschlossenheit der Politik - und vor allem die Nachlässigkeit der Banken.

Von S. Groß, M. Much, H. Munzinger, F. Obermaier, B. Obermayer, M. Schreiber, R. Wiegand und J. Willmroth

Neue geheime Dokumente belegen, in welch erstaunlichem Ausmaß die größten Banken der Welt in Geldwäsche verwickelt waren. Nachweislich transferierten internationale Großbanken Hunderte Milliarden Dollar pro Jahr, obwohl sie den Verdacht hegten, dass das Geld Despoten, korrupten Oligarchen, Drogenbossen oder anderen problematischen Akteuren zuzurechnen war. Manchmal taten diese Banken das sogar, nachdem sie bereits empfindliche Strafen hatten zahlen müssen und vor strafrechtlichen Folgen gewarnt worden waren - weil sie bei der Bekämpfung von Geldwäsche bereits versagt hatten.

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