bedeckt München

FinCEN-Files:Das Geldwäsche-Problem der größten Bank Europas

-

HSBC-Hauptquartier in London: Hat die Bank aus früheren Skandalen gelernt? Die FinCEN-Files wecken große Zweifel.

(Foto: Andrew Cowie/AFP, Bearbeitung: SZ)

Nach Geschäften mit einem der mächtigsten Drogenkartelle der Welt gab sich die HSBC zerknirscht. Doch offenbar konnte das Institut die Finger nicht von Geschäften mit Kriminellen lassen.

Von Simon Groß und Frederik Obermaier

Das Sinaloa-Kartell gilt, obwohl sein berüchtigter Boss Joaquín Guzmán, der legendäre "El Chapo", seit Jahren in den USA inhaftiert ist, noch immer als eine der mächtigsten Drogenbanden von Mexiko. Bis vor wenigen Jahren hielten die US-Geheimdienste Sinaloa sogar für das größte Verbrechersyndikat südlich der USA; den Umsatz der Mafiosi schätzten sie auf mindestens drei Milliarden Dollar jährlich. Das Geld aus Drogen- und Waffengeschäften, solch schmutziges Geld würde kaum jemand annehmen, der dessen Herkunft kennt: Es musste gewaschen werden.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Only love matters; alles liebe
SZ-Magazin
»Niemand muss sich für ihre oder seine Art zu lieben rechtfertigen«
Aktien Börsen Anlage
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
Drei Generationen r¸hren den Pudding um *** Three generations stirring the pudding PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyr
Altersversorgung
Wie die Riester-Rente amtlich schöngerechnet wird
Wirecard
Catch me if you can
Bahn-Betreiber: Maskenpflicht in Zügen überwiegend akzeptier
Zugreisen an Weihnachten
Sicher mit der Bahn - oder?
Zur SZ-Startseite