MeinungFinanzkriminalität:Lindner muss kein Geld sparen, er muss es jagen

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Kommentar von Markus Zydra, Frankfurt

Lesezeit: 2 Min.

Es ist eine Schande, dass die Bundesregierung immer wieder daran erinnert werden muss, Steuerschlupflöcher zu schließen.
Es ist eine Schande, dass die Bundesregierung immer wieder daran erinnert werden muss, Steuerschlupflöcher zu schließen. (Foto: imago stock&people/imago/Westend61)

Die Bundesregierung greift gegen Steuerbetrüger und andere Kriminelle nicht durch. So lässt sie sich Hunderte Milliarden Euro entgehen - die bei Kitas, Schulen oder dem Ausbau der Bahn fehlen.

Die Bundesregierung begründet die Sparpläne für das nächste Haushaltsjahr mit Geldmangel. Der Staat dürfe sich nicht immer weiter verschulden, daher müsse man bei Bildung, Pflege und Elterngeld zurückstecken - Stichwort: grundgesetzliche Schuldenbremse. Es ist ein beliebtes Argumentationsmuster. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) würde ja gerne mehr ausgeben, doch seine Funktion als Hohepriester solider Staatsfinanzen verbiete ebenjenes.

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