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Finanzen - München:Freistaat: Anteile an 72 Unternehmen mit 37 000 Mitarbeitern

Bayern
Albert Füracker (CSU), Finanzminister von Bayern, kommt zu einer Kabinetssitzung. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

München (dpa/lby) - Der Freistaat Bayern ist an 72 Unternehmen mit mehr als 37 000 Beschäftigten beteiligt. Rund 45 Prozent der Mitarbeiter sind Frauen. Dies geht aus dem am Mittwoch von Finanzminister Albert Füracker (CSU) in München vorgestellten Beteiligungsbericht hervor. Demnach hat sich aber zwischen dem Stichtag 31.12.2018 und dem Jahr 2000 das Beteiligungsportfolio stark verändert. Im genannten Zeitraum veräußerte der Freistaat 36 Beteiligungsunternehmen und gründete 23 Unternehmen neu beziehungsweise erwarb Anteile.

"Bayern steht wirtschaftlich so gut da wie nie zuvor. Zu diesem Erfolg tragen auch die bayerischen Beteiligungsunternehmen bei", sagte Füracker. In den vergangenen drei Jahren hätten die Unternehmen mehr als eine Milliarde Euro an den Freistaat abgeführt.

Das Beteiligungsportfolio umfasst ein breites Unternehmensspektrum von Traditionsunternehmen, wie die staatlichen Brauereien, die neun Spielbanken, das Bayerische Hauptmünzamt oder die Bayerische Seenschifffahrt bis hin zu Großunternehmen wie die Bayerische Landesbank sowie die Flughäfen und Messen in München und Nürnberg.

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