MeinungPrivate Finanzen:Es braucht andere Debatten, um das Leben besser zu machen

Kommentar von Valentin Dornis

Lesezeit: 2 Min.

Millionen Deutsche haben wenig Geld und sorgen sich um ihre finanzielle Zukunft.
Millionen Deutsche haben wenig Geld und sorgen sich um ihre finanzielle Zukunft. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Die Hälfte der Deutschen hat keinen ausreichenden Notgroschen beiseitegelegt, viele schätzen ihre finanzielle Zukunft pessimistisch ein. Doch statt sich darum zu kümmern, führt die Politik Debatten übers Gendern oder das „Stadtbild“.

Der Weltspartag, dieses Jahr am 30. Oktober, ist etwas Urdeutsches. Seit 100 Jahren geht mit ihm das Versprechen einher: Wer fleißig etwas beiseitelegt, der kann sich etwas aufbauen. Doch beiseitelegen kann man nur, was man übrig hat. Und schaut man sich die finanzielle Lage vieler Deutscher an, wird klar: besorgniserregend viele Menschen haben das nicht. Das wäre also ein konkretes Problem, dessen Lösung das Leben in diesem Land für sehr viele besser machen würde. Doch oft gehen die öffentlichen Debatten an den drängendsten Alltagsproblemen dieser Menschen vorbei, und das muss sich dringend ändern.

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