Kampfjet-Projekt FCASEuropäische Luftnummer

Lesezeit: 4 Min.

In den 2040er-Jahren sollte eigentlich ein solcher deutsch-französisch-spanischer Kampfjet über Europa fliegen. Hier ein Modell auf einer Messe in Le Bourget, Frankreich.
In den 2040er-Jahren sollte eigentlich ein solcher deutsch-französisch-spanischer Kampfjet über Europa fliegen. Hier ein Modell auf einer Messe in Le Bourget, Frankreich. GEOFFROY VAN DER HASSELT/AFP

Ein Kampfjet, Drohnen, dazu eine Cloud, die alles digital verknüpft: FCAS sollte den Kontinent unabhängiger von den USA und deren Rüstungskonzernen machen. Daraus wird jetzt nichts, wegen deutsch-französischer Rivalitäten. Jetzt will sich eine Achter-Allianz deutscher Firmen für einen Neustart zusammentun.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Georg Ismar und Anna Lea Jakobs

SZ bei Google bevorzugen

In Paris ist man leicht pikiert, in Berlin fast froh, dass dieses Kapitel nun zu Ende ist. Um es gleich zu sagen, es ist kein gutes Ende, sondern eines, das Fragen aufwirft, das Rivalitäten und Missverständnisse offenlegt. Deutschland und Frankreich bauen zusammen ein neues Kampfflugzeug, das war einst die Vision. Einen Nachfolger für den Eurofighter, den Deutschland, Spanien und andere Länder nutzen, und die französische Rafale, beide langsam in die Jahre gekommen. Future Combat Air System hieß das Ganze, und es sollte das europäische Vorzeigeprojekt in der Verteidigung werden.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: