Facebook-KonzernKI bei Whatsapp – EU droht Meta mit Zwangsmaßnahmen

Whatsapp muss sich seit einigen Wochen neben den Wettbewerbsregeln auch an weitere strengere EU-Digitalregeln halten. (Symbolbild)
Whatsapp muss sich seit einigen Wochen neben den Wettbewerbsregeln auch an weitere strengere EU-Digitalregeln halten. (Symbolbild) Fabian Sommer/dpa

Nur Metas KI auf Whatsapp? Die EU sieht ein Problem für den fairen Wettbewerb auf dem KI-Markt - und kündigt an, europäisches Recht im Zweifel auch mit Zwang durchzusetzen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Brüssel (dpa) - Die Europäische Kommission droht dem Whatsapp-Konzern Meta wegen der Künstlichen Intelligenz (KI) in der App mit einstweiligen Zwangsmaßnahmen. Nach den vorläufigen Ergebnissen einer Untersuchung verstößt der US-Konzern gegen Wettbewerbsrecht, weil er konkurrierenden Anbietern von KI keinen Zugang zu dem Messenger-Dienst gewährt, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. 

Das Verhalten von Meta berge die Gefahr, dass Wettbewerber daran gehindert werden, in den schnell wachsenden Markt für KI-Assistenten einzutreten oder dort zu expandieren. Meta hatte demnach im Oktober angekündigt, dass es KI-Anbietern untersagen werde, eine Option in WhatsApp für die Kommunikation mit Kunden zu nutzen, wenn KI der primäre angebotene Dienst sei. Das führe laut EU-Kommission dazu, dass für Nutzerinnen und Nutzer nur Metas eigene KI („Meta AI“) zur Verfügung stehe.

Die Brüsseler Wettbewerbshüter drohen nun, den Zugang für Konkurrenten auf dem KI-Markt mit Zwangsmaßnahmen wiederherzustellen. Wie sie dabei konkret vorgehen würden, blieb zunächst unklar. Meta hat aber ohnehin zunächst das Recht, sich zu verteidigen oder Anpassungen zu treffen - kann das Eingreifen Brüssels also noch abwenden. Die EU-Kommission wacht in der EU über die Einhaltung des Wettbewerbsrechts.

© dpa-infocom, dpa:260209-930-661811/1

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