Europäische Zentralbank„Unter Lagarde wurde es noch schlimmer“

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Das Hochhaus der Europäischen Zentralbank (rechts) in Frankfurt.
Das Hochhaus der Europäischen Zentralbank (rechts) in Frankfurt. Boris Roessler/dpa

Für viele Hochqualifizierte gelten Zentralbanken als Traumarbeitgeber. Doch in der EZB klagen Beschäftigte über schlechte Führung und Vetternwirtschaft. Auch in der Bundesbank gibt es Stunk.

Von Markus Zydra, Frankfurt

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Es sind harsche Worte, die der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke in seinem Brief an Christine Lagarde richtet. Er fordert die EZB-Präsidentin im Namen der Dienstleistungsgewerkschaft auf, die Rechte der Mitarbeitervertreter in der Notenbank zu achten. Darüber hinaus, so Werneke, möge Lagarde doch die Ergebnisse der internen Mitarbeiterumfrage ernst nehmen, aus der sich signifikante Unzufriedenheit, seelischer Stress und Burn-out in der EZB-Belegschaft ableiten lasse. Als eine der wichtigsten Institutionen in Europa, mahnte der Verdi-Chef, solle die EZB bitte Modell stehen für Werte der EU, als da wären Demokratie und soziale Gerechtigkeit.

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