Nicht nur die Türkei gibt - gemessen an der Größe des Landes  - sehr viel Geld für die Verteidigung aus. Im Falle des westlichen Nachbarn Griechenland gelten die hohen Militärausgaben sogar als einer der Gründe für die Schuldenkrise des Landes. Von dem Geld wurden auch deutsche Waffen gekauft: Mehr als 200 Panzerhaubitzen der deutschen Version des Modells M109 wurden 2008 an Griechenland geliefert (Das Bild zeigt eine von ihnen bei einer Übung in Griechenland). Produziert wird das fahrbare Artilleriegeschütz vom Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall. Das Unternehmen gehört nicht zu den ganz großen Playern im Waffengeschäft - in der Liste der größten Rüstungskonzerne nahm es 2009 Platz 32 ein. 2010 machte Rheinmetall mit seinem "Defence-Bereich" (also seiner Waffensparte) einen Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro.

Bild: AP 8. Mai 2013, 15:382013-05-08 15:38:17 © sueddeutsche.de/jab