Japan und die EU:Handelspakt mit Japan könnte EU-Bürgern schaden - zugunsten von Konzernen

Tokio Hafenansicht

Der Handelspakt soll die Exporte nach Japan um 20 bis 30 Prozent steigern. Den Verbraucherschutz würde er nach jetzigem Stand schwächen.

(Foto: AFP)
  • Ein Handelsabkommen der EU mit Japan könnte Investoren und Konzerne zulasten von Bürgern bevorzugen. Das zeigen geheime Unterlagen.
  • Sie werfen Zweifel auf, ob der Schutz von Gesundheit und Umwelt im Abkommen ausreichend verankert ist.

Von Alexander Hagelüken und Alexander Mühlauer, Brüssel

Bei dem von Europa angestrebten Handelsvertrag mit Japan sollen politisch heikle Fragen offenbar ausgeklammert und Industriekonzerne zulasten der Bürger bevorzugt werden. Das zeigen Hunderte Seiten geheimer Verhandlungsdokumente, die Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR einsehen konnten. Sie wurden von Greenpeace und anderen Quellen zur Verfügung gestellt, werden teils veröffentlicht und erlauben den ersten tiefen Einblick in die seit 2013 laufenden, geheim geführten Gespräche.

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