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Eurozone:Inflation schwächt sich ab

Der Preisauftrieb in der Eurozone hat im Juli spürbar nachgelassen. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat lagen die Verbraucherpreise 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das ist der schwächste Anstieg seit Februar 2018. Im Juni hatte die Inflationsrate noch 1,3 Prozent betragen. Am deutlichsten verteuerten sich im Juli Lebensmittel, die im Schnitt zwei Prozent mehr kosteten als im Vorjahr. Die Kerninflation, die schwankungsanfällige Komponenten wie Energie ausklammert, fiel von 1,1 auf 0,9 Prozent. Dieser Wert gilt als Orientierungsgröße, die auch die EZB genau beobachtet. Sie ist für stabile Preise zuständig und strebt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an.