Kosten für RüstungDie Industrie im Gefangenendilemma

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Titan ist ein Rohstoff, der für die Rüstungsindustrie äußerst wichtig ist. Ein großer Teil davon kommt aus China und aus Russland.
Titan ist ein Rohstoff, der für die Rüstungsindustrie äußerst wichtig ist. Ein großer Teil davon kommt aus China und aus Russland. Donat Sorokin/Itar-Tass/Imago

Europa investiert Milliarden, um sich gegen Russland verteidigen zu können. Das könnte allerdings an fehlenden kritischen Rohstoffen scheitern, denn die kommen immer noch zum größten Teil aus China.

Von Thomas Fromm, München

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Es sind Summen, die bis vor Kurzem noch unvorstellbar gewesen wären. Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sollen die Länder der Europäischen Union bis 2030 rund 800 Milliarden Euro für ihre Verteidigung mobilisieren, allein in Deutschland stehen 2026 Ausgaben von fast 125 Milliarden Euro an. Allerdings reichen Geld und guter Wille allein nicht aus, um Europa verteidigungsfähig zu machen. Man braucht auch die nötigen Rohstoffe dafür, und hier ist Europas Industrie nach wie vor abhängig von Lieferungen aus China – und sogar aus Russland. Es drohen daher Engpässe und Versorgungslücken, warnt die Münchner Unternehmensberatung Roland Berger in einer neuen Studie.

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