MeinungTrumps Anthropic-BannEuropa hat bei KI jetzt drei unbequeme Optionen

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Kommentar von Max Muth

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Könnte sich am Ende auch als gute Werbung für Anthropic herausstellen. Der US-Exportbann für das neueste KI-Modell „Fable 5“.
Könnte sich am Ende auch als gute Werbung für Anthropic herausstellen. Der US-Exportbann für das neueste KI-Modell „Fable 5“. Dado Ruvic/REUTERS

Der Versuch, Anthropics beste KI in den USA einzusperren, wird genauso scheitern wie das Verschlüsselungsverbot in den 90ern. Der Rest der Welt muss dennoch seine Konsequenzen ziehen.

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Seit bekannt geworden ist, dass US-Handelsminister Howard Lutnick der US-KI-Firma Anthropic verboten hat, ihr neuestes KI-Modell „Fable“ Ausländern anzubieten, ist die Rede von einem unglaublichen Präzedenzfall. Irgendwo dürfte da der US-Kryptografieforscher Phil Zimmermann kichern. Er war in den 90er-Jahren ins Visier der US-Regierung geraten, weil er ein Programm für die sichere E-Mail-Verschlüsselung frei verfügbar im Internet geteilt hatte. Das Programm PGP war so sicher, dass die US-Geheimdienste Nachrichten nicht mitlesen konnten. Starke Verschlüsselung stand aber seit dem Kalten Krieg auf der Liste der exportbeschränkten Waffen. Nur absichtlich verschlechterte Kryptografie durfte exportiert werden.

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