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Euro-Zone:Lagarde: Lage "unsicher"

Die wirtschaftliche Unsicherheit in der Eurozone nach dem Konjunktureinbruch bleibt nach Einschätzung der EZB-Chefin Christine Lagarde hoch. "Die Auswirkungen der Pandemie spürt man weiterhin", sagte Lagarde am Montag in Brüssel. Sie nahm dort an einer Aussprache mit EU-Parlamentariern teil. "Die Wirtschaftsprognosen sehen unsicher aus", sagte die Notenbankchefin. Zwar habe es im dritten Quartal teilweise schon eine leichte Erholung in einigen Bereichen gegeben - die Risiken seien aber nach wie vor beträchtlich. "Die Verbraucher sind vorsichtig. Ähnlich sieht es mit den Unternehmen aus", sagte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) vor den Abgeordneten. Die Investitionen legten teils wieder zu, doch die geringe Nachfrage bleibe für viele Firmen ein Problem.

© SZ vom 29.09.2020 / dpa
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