StahlkriseWie die EU den Protektionismus entdeckt

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Die Stahlproduktion von Thyssenkrupp in Duisburg.
Die Stahlproduktion von Thyssenkrupp in Duisburg. INA FASSBENDER/AFP

In seltener Einmütigkeit vollzieht Europa einen Kulturwandel: Um die Stahlbranche zu retten, werden die Importe massiv beschränkt – und die Zölle massiv erhöht.

Von Josef Kelnberger, Brüssel

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Zölle, das sei das schönste Wort der Welt für ihn, sagt US-Präsident Donald Trump immer wieder. „Zölle werden uns reich wie Hölle machen.“ So weit wird die Europäische Union, bislang bekannt als Bannerträgerin des Freihandels in der Welt, niemals gehen. Aber auch sie entdeckt nun den Charme von Zöllen – nicht um reich wie Hölle zu werden, sondern aus Notwehr.

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