EU-Verfahren:Intel entgeht Milliardenstrafe

Intel hat in seinem Kampf gegen eine Milliarden-Kartellstrafe in der Europäischen Union einen Sieg vor Gericht erzielt. Das zweithöchste europäische Gericht erließ dem Unternehmen am Mittwoch die Strafe von 1,06 Milliarden Euro, die dem US-Chiphersteller vor zwölf Jahren von den europäischen Kartellbehörden auferlegt worden war. Die EU-Kommission erklärte, sie werde das Urteil prüfen und über mögliche weitere Schritte nachdenken. Sie hatte 2009 die Strafe gegen Intel verhängt und dem Unternehmen vorgeworfen, den Computerherstellern Dell, Hewlett-Packard und Lenovo Rabatte gewährt zu haben, um den Rivalen Advanced Micro Devices dadurch zu behindern. Das Urteil werde die Arbeit der Aufseher erschweren, sagte Assimakis Komninos von der Anwaltskanzlei White & Case. "Das ist ein gewaltiger Sieg für Intel", sagte der Anwalt.

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