Firmen- und MietwagenWas hinter den Gerüchten um ein Verbrenner-Aus ab 2030 steckt

Lesezeit: 4 Min.

Die EU will den Verbrenner-Ausstieg womöglich schon auf 2030 vorziehen - zumindest für Firmen- und Mietwagen.
Die EU will den Verbrenner-Ausstieg womöglich schon auf 2030 vorziehen - zumindest für Firmen- und Mietwagen.
Tobias Brosch/Imago/Yay Images

Plant die EU wirklich, schon in fünf Jahren Verbrenner aus Firmen- und Mietwagenflotten zu verbannen? Über die steile Karriere eines kontroversen Themas.

Von Josef Kelnberger, Christina Kunkel, Dieter Sürig und Vivien Timmler, Brüssel/Berlin

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Im Jahr 2035 sollen keine Neuwagen mit Verbrennungsmotoren mehr in der EU zugelassen werden, so hat es die Europäische Union vor zwei Jahren beschlossen. Mittlerweile ist das sogenannte Verbrenner-Aus höchst umstritten. Angeführt von der Europäischen Volkspartei (EVP) gibt es in der EU eine breite Bewegung, den Beschluss rückgängig zu machen oder zumindest „technologieoffener“ zu gestalten. Auch die EU-Kommission hat angekündigt, das Gesetz noch einmal zu überprüfen – und zwar nicht erst 2026 wie ursprünglich geplant, sondern schon Ende dieses Jahres. Umso verblüffender wirkt die von der Bild am Sonntag verbreitete Meldung, die EU wolle das Verbrenner-Aus womöglich teilweise schon auf das Jahr 2030 vorziehen, und zwar für Firmen- und Mietwagen.

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