Es war eine Premiere, die am Sonntagabend mitteleuropäischer Zeit stattfand: Erstmals seit seiner Amtseinführung telefonierte Donald Trump mit Ursula von der Leyen. Zuvor waren sich der US-Präsident und die EU-Kommissionspräsidentin nur einmal kurz in Rom begegnet, beim Begräbnis von Papst Franziskus. Nun also das Telefonat am Sonntag, das auf Initiative von der Leyens zustande kam. Ein Telefonat, zu dem sich die Kommissionschefin offenbar gezwungen sah, um doch mal selbst mit Trump zu reden, nachdem dieser am Freitag überraschend angekündigt hatte, vom 1. Juni an einen Importzoll von 50 Prozent auf Waren aus der EU zu verhängen.
Handelskonflikt„Wir hatten ein sehr nettes Gespräch“
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US-Präsident Donald Trump: „Sie hat gesagt, sie wolle ernsthaft verhandeln.“ Damit meint er EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, mit der er am Sonntag telefonierte.
Manuel Balce Ceneta/APUS-Präsident Trump telefoniert im Zollstreit erstmals mit EU-Kommissionschefin von der Leyen – und gewährt mehr Zeit für Verhandlungen. Doch was wollen die EU und die USA überhaupt inhaltlich erreichen?
Von Jan Diesteldorf und Alexander Mühlauer, Brüssel/München