EU und USANach dem Deal ist vor dem Streit

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Ein Treffen, zwei Interpretationen: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump in Schottland sehen die Ergebnisse ihrer Vereinbarung offenbar unterschiedlich.
Ein Treffen, zwei Interpretationen: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump in Schottland sehen die Ergebnisse ihrer Vereinbarung offenbar unterschiedlich. Evelyn Hockstein/REUTERS

Donald Trump hat die EU zu einem einseitigen Handelsdeal genötigt. Nur was wurde denn genau vereinbart? Schon kursieren zwei Versionen der Abmachungen.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

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Die Bilder konnten nur kurz verdecken, wie viel Arbeit noch aussteht. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump haben sich zwar in Grundzügen auf einen Deal verständigt, ein Handelskrieg zwischen den beiden Wirtschaftsmächten ist damit vorerst abgewendet. Aber sie hatten eben nur eine Stunde miteinander gesprochen, und die Vereinbarung passte auf einen kleinen Spickzettel, von dem Trump am Sonntagabend nach dem Treffen in Schottland ablas. Daraufhin wurde schnell deutlich, dass beide Seiten noch eine ganze Reihe schwieriger Punkte werden aushandeln müssen.

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Ein Golfplatz in Schottland war Schauplatz des Treffens zwischen Trump und von der Leyen, das als Demütigung Europas in die Geschichte eingehen wird. Zeit, mal nach Brüssel zu schauen, wo man nicht glauben kann, wie hilflos man ist.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Josef Kelnberger

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