Unternehmenssteuern:Mit Steuergerechtigkeit hat das gar nichts zu tun

Lesezeit: 3 min

Unternehmenssteuern: Blick auf die Samuel-Beckett-Brücke in Dublin: Googles Hauptquartier in Europa ist nicht zufällig in Dublin. Irland lockt mit niedrigen Steuersätzen.

Blick auf die Samuel-Beckett-Brücke in Dublin: Googles Hauptquartier in Europa ist nicht zufällig in Dublin. Irland lockt mit niedrigen Steuersätzen.

(Foto: Cathal Mac Bheatha/Unsplash)

Der internationale Kampf gegen Steuervermeidung ist nicht vergeblich. Aber manche Ideen schaden mehr als sie nützen - wie die der Europäischen Grünen.

Kommentar von Nikolaus Piper

Es ist einer der Widersprüche der Globalisierung: Autos, Flugzeuge, Smartphones und unzählige andere Produkte werden in internationalen Wertschöpfungsketten hergestellt. Für die Besteuerung der dabei erzielten Erträge jedoch sind weiter die Nationalstaaten zuständig, und das soll sich auch nicht ändern. Damit stellt sich die Frage, wie und wo transnationale Konzerne gerecht besteuert werden, also nach ihrem Einkommen und nach Maßgabe des Umfangs, in dem sie die Leistungen des jeweiligen Nationalstaats in Anspruch nehmen. Und wo es Grenzen gibt, da gibt es auch grenzüberschreitende Steuersparmodelle und Steueroasen.

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