EU-GesetzWie die neue Rechtsform „EU Inc.“  Europa zum Start-up-Wunderland machen soll

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Erhofft Großes: Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, hier bei ihrem Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos im vergangenen Januar.
Erhofft Großes: Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, hier bei ihrem Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos im vergangenen Januar.
FABRICE COFFRINI/AFP

Eine neue Rechtsform soll die EU für Wachstumsfirmen attraktiver machen. Doch der ambitionierte Vorschlag stößt an Grenzen.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

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Die Chefin der Europäischen Kommission hat bewusst hohe Erwartungen geweckt. Als Ursula von der Leyen (CDU) im Januar in Davos redete, versprach sie nicht weniger als „die Schaffung einer neuen, wahrhaft europäischen Unternehmensstruktur“. Ein einheitliches Regelwerk für Wachstumsfirmen in Europa, versehen mit dem griffigen Titel „EU Inc.“, soll „nahtlos in der gesamten Union“ gelten – und all die Grenzen einreißen, an die Start-ups stoßen, wenn sie in mehr als nur einem Mitgliedstaat tätig sein wollen. Der Gesetzesvorschlag der Kommission werde „ein echter Gamechanger“ sein, hieß es dazu in Kreisen der Bundesregierung.

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