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EU-Rechnungshof:"Galileo zu wenig genutzt"

Das erweiterte Satellitennavigationssystem Galileo und Egnos sowie das Erdbeobachtungssystem Copernicus haben die europäischen Steuerzahler zwar bisher rund 18,3 Milliarden Euro gekostet - dafür habe die EU aber das Potenzial dieser Weltraumprogramme nicht ausgeschöpft. Der Europäische Rechnungshof moniert in einem Bericht, dass klarere Zielvorgaben nötig seien, "um zu gewährleisten, dass sich die umfangreichen Investitionen auszahlen und die Dienste den größtmöglichen Nutzen bringen". Technologisch sei es der EU gelungen, "zu einem globalen Akteur für weltraumgestützte Erdbeobachtung und Navigationsdienste zu werden". Es fehle aber an einem Konzept für die Nutzung dieser Weltraumdienste.

© SZ vom 22.04.2021 / ds
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