SZ-Wirtschaftsgipfel:EU-Ratspräsident versucht sich in Schadensbegrenzung

SZ-Wirtschaftsgipfel: Der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, tat genau das, was sein Amt von ihm verlangt: Er präsentierte die Haltung, die unter den EU-Regierungen Konsens ist.

Der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, tat genau das, was sein Amt von ihm verlangt: Er präsentierte die Haltung, die unter den EU-Regierungen Konsens ist.

(Foto: Friedrich Bungert)

Die EU-Staaten waren nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel tief zerstritten. Nun will Ratspräsident Charles Michel die Länder vereinen. Doch klappt das?

Von Hubert Wetzel

Es war ein vorsichtiger, höchst diplomatischer Charles Michel, der am Montagnachmittag beim SZ-Wirtschaftsgipfel in Berlin die Fragen von Chefredakteur Wolfgang Krach zur Lage in Gaza beantwortete. Der Präsident des Europäischen Rats wollte sich weder dem Ruf des französischen Staatschefs Emmanuel Macron nach einem sofortigen "Waffenstillstand" anschließen, um das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung zu lindern. Noch ließ er sich ein deutliches Wort der Kritik an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und ihrer dezidiert proisraelischer Haltung abringen.

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