Handelspolitik:Wie die EU den Vertrag mit Südamerika retten will

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Handelspolitik: Die Brandrodungen im brasilianischen Regenwald stoßen in Brüssel auf Kritik. Die Rodungen belasten auch den umstrittenen Handelsvertrag mit dem Wirtschaftsblock Mercosur.

Die Brandrodungen im brasilianischen Regenwald stoßen in Brüssel auf Kritik. Die Rodungen belasten auch den umstrittenen Handelsvertrag mit dem Wirtschaftsblock Mercosur.

(Foto: Edmar Barros/AP)

Kritiker klagen, das Handelsabkommen mit dem Mercosur-Block schade dem Klima. Kommissionsvize Dombrovskis verspricht Abhilfe - und er verteidigt den China-Deal.

Von Björn Finke, Brüssel

Valdis Dombrovskis ist ein Freund feiner Untertreibungen. Vielleicht macht das den Umgang mit heiklen Themen leichter: Themen wie dem umstrittenen Handelsvertrag mit dem Wirtschaftsblock Mercosur oder dem Investitionsabkommen mit China. Mit beidem muss sich Dombrovskis herumärgern, denn der geschäftsführende Vizepräsident der EU-Kommission ist für Handelspolitik zuständig. Zum Abkommen mit China sagt der lettische Christdemokrat, dass Pekings "Sanktionen gegen Europaabgeordnete die Ratifizierung im Europaparlament sicherlich nicht vereinfachen werden" - in Wahrheit gilt es als ausgeschlossen, dass die Abgeordneten den Vertrag billigen, solange die Sanktionen in Kraft sind.

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