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Geldwäsche-Bekämpfung:EU will hohe Barzahlungen verbieten

Portrait of Commissioner McGuinness (pour un magasine/presse itw)

Finanzmarktkommissarin Mairead McGuinness will Lehren aus dem Wirecard-Skandal ziehen - und in der EU ein Verbot von Barzahlungen über 10 000 Euro durchsetzen.

(Foto: Lukasz Kobus/EU)

Finanzmarktkommissarin Mairead McGuinness über den Kampf gegen Geldwäsche, Ellbogeneinsatz in der Politik und warum Frauenquoten nötig sind.

Interview von Björn Finke

Mairead McGuinness empfängt in einem Besprechungszimmer im elften Stock des Berlaymont-Gebäudes, der Zentrale der EU-Kommission in Brüssel. Seit Oktober hat die Irin (deren Vorname Mahräid ausgesprochen wird) hier ihr Büro. Da ersetzte McGuinness Phil Hogan als irischen Vertreter in der Kommission, nachdem dieser wegen des Bruchs von Corona-Regeln zurückgetreten war. McGuinness ist als Finanzmarktkommissarin für so heikle Themen wie den Kampf gegen Geldwäsche oder den Marktzugang britischer Banken zuständig. Einen Tag vor ihrem ersten Interview mit einer deutschen Zeitung wurde sie gegen Corona geimpft. Trotzdem bleiben die Mundmasken natürlich beim Gespräch an.

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