Digital Services ActEU-Kommission ermittelt gegen Online-Händler Shein

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Modegigant mit eigenen Fashion-Shows: Ein Model präsentiert Shein-Outfits während der Modenschau „Urban Ritual“ im Oktober 2025 in Mailand.
Modegigant mit eigenen Fashion-Shows: Ein Model präsentiert Shein-Outfits während der Modenschau „Urban Ritual“ im Oktober 2025 in Mailand. PIERO CRUCIATTI/AFP

Die Brüsseler Behörde verdächtigt die Billigmode-Plattform, haufenweise illegale Produkte und sogar kindlich wirkende Sexpuppen vermarktet zu haben.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

Heute darf es wohl ein neuer Pyjama sein, ist ja nachts noch kalt. Verfügbar in acht Farben, 100 Prozent Polyester, im Angebot für 11,62 Euro. Weil Shein längst mehr ist als eine Plattform mit konkurrenzlos niedrigen Preisen für Kleidung aus China, kommen an diesem Tag noch eine neue Webcam dazu und Lernspielzeug für die kleine Tochter, beides unschlagbar günstig. Gut wäre es da, wenn man sich bei der Bestellung auch sicher sein könnte, dass die in Kleinstpaketen direkt aus chinesischen Fabriken nach Europa verschickte Ware auch sicher wäre. Dass etwa der neue Vibrator, den man sich aussucht, die Gesichtscreme oder die neuen Ohrringe keine giftigen Chemikalien enthalten.

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