EU-Kommission:Gegen soziale Ungleichheit

Die EU-Kommission will die Bekämpfung von Armut, Ungleichheit und Arbeitslosigkeit vor allem bei Jugendlichen verstärken. Dazu stellte die Brüsseler Behörde einen Fahrplan bis 2030 vor. Demnach soll die Zahl der Erwerbstätigen bis dahin auf 78 Prozent von derzeit 73 Prozent erhöht werden. Die Lücke zwischen den beschäftigten Männern und Frauen soll halbiert und die Zahl der jungen Menschen, die weder arbeiten noch studieren, auf neun von derzeit 12,6 Prozent reduziert werden. Die Pandemie führe derzeit eher dazu, dass Arbeitslosigkeit und Ungleichheit zunähmen, erklärte die Kommission. Die EU-Staats- und Regierungschefs müssen den Zielen noch zustimmen. Die amtierende portugiesische Ratspräsidentschaft plant einen Sozialgipfel im Mai in Porto.

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