HandelsabkommenEU besiegelt Freihandelszone mit Indonesien

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EU-Handelskomissiar Maroš Šefčovič und Indonesiens Wirtschaftsminister Airlangga Hartarto (rechts) am Dienstag auf Bali. Im Kleidungsstil gibt es auch eine Annäherung.
EU-Handelskomissiar Maroš Šefčovič und Indonesiens Wirtschaftsminister Airlangga Hartarto (rechts) am Dienstag auf Bali. Im Kleidungsstil gibt es auch eine Annäherung. SONNY TUMBELAKA/AFP

Der Vertrag mit dem viertgrößten Land der Welt soll der EU den Zugang zu wichtigen Rohstoffen sichern, den Druck im Handelskonflikt mit den USA verringern – und ganz Südostasien zeigen, warum die EU ein besserer Partner ist als China.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

Maroš Šefčovič hat das mit den Bildern offenbar verstanden. Um zu zeigen, dass er es ernst meint mit der Partnerschaft auf Augenhöhe, trat er am Dienstag im royalblauen Batikhemd auf, dem indonesischen Nationalgewand für Zeremonien, Empfänge oder politische Anlässe. Dieser war nun ein sehr politischer, aber vor allem auch freudiger Anlass für den 59-jährigen EU-Kommissar aus der Slowakei. Das konnte man ablesen an dem breiten Lächeln, mit dem Šefčovič  fotografiert wurde: auf einer Bühne auf Bali, neben ihm der indonesische Wirtschaftsminister, beide halten ein frisch unterschriebenes Dokument in der Hand, auf dem große Hoffnungen liegen. Nach neunjährigen Verhandlungen haben sich die EU und Indonesien auf ein Handelsabkommen verständigt.

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