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Europäische Union:EU-Handelskommissar fordert härtere Maßnahmen gegen US-Strafzölle

Containerhafen in China: US-Präsident Donald Trump hat immer wieder Handelsstreitigkeiten begonnen.

(Foto: AFP)

Phil Hogan, der EU-Kommissar für Handel, klagt im Interview über die vergifteten Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, manche Bauernfunktionäre und die Trödelei der britischen Regierung bei den Brexit-Gesprächen.

Von Björn Finke, Brüssel

Handelskommissar ist einer der mächtigsten Posten in der EU-Kommission. Und doch erwog Amtsinhaber Phil Hogan, sich für einen anderen Job zu bewerben: den des Generaldirektors der Welthandelsorganisation WTO in Genf. Anfang Juni verkündete der Ire sein Interesse, vier Wochen später ruderte er zurück. Jetzt kandidieren acht Politiker und Diplomaten für den Posten - und keiner davon stammt aus der EU. "Ich denke, es ist enttäuschend, dass wir keinen Kandidaten aus der EU haben", sagt Hogan in einem Video-Interview mit der Süddeutschen Zeitung und mehreren ausländischen Medien. "Wir hätten uns stärker bemühen müssen, jemanden zu finden."

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