MeinungEmissionshandelDiese Klimaschutz-Reform muss gelingen

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Kommentar von Jan Diesteldorf

Lesezeit: 2 Min.

Mehr Zeit für die Transformation: Chemiepark im sächsischen Böhlen.
Mehr Zeit für die Transformation: Chemiepark im sächsischen Böhlen. Jan Woitas/Jan Woitas/dpa

Die EU wagt einen scheinbar unmöglichen Balanceakt: Sie reformiert ihr wichtigstes Klimaschutz-Instrument, ohne die Ziele zu verraten.  Der Vorschlag ist klug.

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Auf die Chemieindustrie ist Verlass: Sie vergreift sich regelmäßig im Ton. So wie am Freitag, als die EU-Kommission die lang erwartete Reform des wichtigsten europäischen Klimaschutzinstruments vorgestellt hat, des Emissionshandels. Sie steuert nach, will der Industrie mehr Zeit geben für die grüne Transformation und kommt auch der mächtigen deutschen Chemie-Lobby weit entgegen. Deren Chef aber spricht von „Augenwischerei“, von einer Politik, die CO₂-Kosten nach oben treibe, und von einem „wirtschaftspolitischen Kahlschlag“. Darauf muss man erst einmal kommen, so destruktiv zu kommunizieren.

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SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Jan Diesteldorf

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