MeinungHandelsstreitEuropa muss aufhören, sich von Donald Trump mobben zu lassen

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Kommentar von Alexander Hagelüken

Lesezeit: 3 Min.

US-Präsident Donald Trump droht Europa neue Zölle von 30 Prozent an.
US-Präsident Donald Trump droht Europa neue Zölle von 30 Prozent an. (Foto: Alex Brandon/AP/dpa)

Die EU ist der größte gemeinsame Markt der Welt. Sie sollte dem Wüterich im Weißen Haus die Stirn bieten, statt weiter um einen schlechten Handelsdeal zu betteln.

Donald Trump holt mal wieder die große Kanone heraus. Der US-Präsident wirft der Europäischen Union vor, sie sei schuld an Amerikas riesigem Handelsdefizit – und droht mit Zöllen von 30 Prozent auf europäische Produkte. Und wie reagiert die EU, der größte gemeinsame Markt der Welt? Legt Gegenzölle gegen die USA, die von Dienstag an gelten sollten, auf Eis. Und präsentiert eine neue Liste von Gegenzöllen, aber nur als ferne Drohkulisse. Der Wüterich im Weißen Haus wird das als Schwäche deuten. Europa lässt sich von Donald Trump kleinmachen – und einfach Wohlstand wegnehmen. Es braucht eine andere Strategie.

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