Haushaltspolitik:Brüssel kritisiert Lindners Spendierfreude

Lesezeit: 3 min

Haushaltspolitik: In München wird kräftig geheizt: Die Bundesregierung will Verbraucher bei den Energiekosten entlasten - doch geht nicht gezielt genug vor, wie die Kommission klagt.

In München wird kräftig geheizt: Die Bundesregierung will Verbraucher bei den Energiekosten entlasten - doch geht nicht gezielt genug vor, wie die Kommission klagt.

(Foto: Heinz Gebhardt/IMAGO)

Die EU-Kommission hat die Budgetpläne der Euro-Staaten bewertet. Einige Regierungen geben demnach zu viel aus und verteilen Energiebeihilfen mit der Gießkanne. Dazu zählt auch Deutschland.

Von Björn Finke, Straßburg

Es ist kühl im Büro von Valdis Dombrovskis. Der Vizepräsident der EU-Kommission besucht an diesem Dienstag das Europaparlament in Straßburg, und sein kleines, kahles Büro dort ist nur wenig geheizt: Die Volksvertretung spart Energie. Der Umgang mit den hohen Strom- und Gaspreisen ist auch ein wichtiges Thema bei den Bewertungen der nationalen Etatpläne, die Dombrovskis am Nachmittag präsentiert. Die Kommission hat untersucht, ob die Haushaltspolitik der Euro-Regierungen angemessen ist. Und bei neun Staaten wünscht sich die Brüsseler Behörde mehr Sparsamkeit, darunter Deutschland.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Alzheimer
Leben und Gesellschaft
»Mein Ziel ist, so lange wie möglich vor der Krankheit davonzulaufen«
Curry
Essen und Trinken
"Man muss einem Curry in der Zubereitung viel Aufmerksamkeit schenken"
Geschwisterbeziehungen
Geliebter Feind
Erziehung
Sei bitte endlich ruhig, bitte
Erzbistum Vaduz
Im dunklen Hinterhof der katholischen Kirche
Zur SZ-Startseite