EmissionshandelDie EU beschließt eine Reform, die die Industrie freut

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Rauch steigt aus den Schloten eines Papierwerks in Schwedt/Brandenburg.
Rauch steigt aus den Schloten eines Papierwerks in Schwedt/Brandenburg. Patrick Pleul/dpa

Die Kommission schwächt ihr zentrales Klimaschutz-Instrument ab – den Emissionshandel. Vor allem ein Sektor steht stark im Fokus.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

Endlich funktioniert der europäische Emissionshandel so, wie er sollte. Wo früher noch CO₂-Zertifikate im Überfluss vorhanden waren und deren Preis unterhalb von zehn Euro für eine Tonne Kohlendioxid herumdümpelte, werden diese Verschmutzungsrechte jetzt stetig knapper. Energieintensive Industrien wie die Chemiebranche bezahlen in Europa jedes Jahr Milliarden Euro für den Ausstoß von Treibhausgasen, mit steigender Tendenz. Das Problem: Gerade weil dieser Marktmechanismus so gut funktioniert, wird er im verarbeitenden Gewerbe mitunter zu einer unzumutbaren Belastung, vor allem im internationalen Wettbewerb.

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