Handel mit den USAAutozölle könnten rückwirkend auf 15 Prozent sinken

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Ende Juli hatten sich Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump bereits grundsätzlich auf ein Zollabkommen geeinigt – und damit Kritik provoziert. Nun folgen Details.
Ende Juli hatten sich Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump bereits grundsätzlich auf ein Zollabkommen geeinigt – und damit Kritik provoziert. Nun folgen Details. Brendan Smialowski/AFP

Europäer und Amerikaner vereinbaren Details zum geplanten Zollabkommen. Die deutschen Autohersteller reagieren erleichtert, auch wenn noch einiges unklar ist. Sicher scheint aber: Die EU zahlt einen hohen Preis.

Von Josef Kelnberger, Brüssel

Die Europäische Union hat einen weiteren Schritt zu einem umfassenden Zollabkommen mit den USA genommen. Nach der vagen Vereinbarung, die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump Ende Juli in Schottland geschlossen hatten, liegt nun eine offizielle Rahmenvereinbarung vor. Sie bestätigt: EU-Exporte in die USA sollen mit einem Basiszoll von 15 Prozent belegt werden. Der gilt auch für Autos, für die Trump zuletzt einen Zollsatz von 27,5 Prozent erhoben hatte, um die EU unter Druck zu setzen. Die Vereinbarung ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Die EU verpflichtet sich, zunächst einmal Handelserleichterungen für die USA in Gesetzesform zu gießen.

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