Stéphane Séjourné bewegt sich in diesen Tagen zwischen zwei Krisen. In Paris ist gerade die siebte Regierung Emmanuel Macrons zerbrochen. Und in Brüssel verhandelt die EU-Kommission mit den Chefs der großen Autokonzerne über die Zukunft einer Schlüsselindustrie. Séjourné, lange Macrons Mann im Europäischen Parlament, dann kurz Frankreichs Außenminister, ist heute Vizepräsident der EU-Kommission, verantwortlich für „Wohlstand und Industriepolitik“. Er will Europas Autohersteller vor dem Absturz bewahren – mit Milliarden Euro, politischem Druck und klarem Vorrang für europäische Produkte. In München hat er zur IAA seine Botschaften präsentiert.
Europäische Wirtschaft„Batterien sind eine Frage europäischer Souveränität“
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Stéphane Séjourné ist Vizepräsident der EU-Kommission und will Europas Autoindustrie retten. Im Interview erklärt er, wie er China mit seinen eigenen Waffen schlagen will und ob das Aus für den Verbrennungsmotor 2035 zu halten sein wird.
Interview von Jan Diesteldorf, Brüssel
