Europäische Wirtschaft„Batterien sind eine Frage europäischer Souveränität“

Lesezeit: 5 Min.

Auftritt im Europäischen Parlament: Stéphane Séjourné, Vizepräsident der EU-Kommission.
Auftritt im Europäischen Parlament: Stéphane Séjourné, Vizepräsident der EU-Kommission. Yves Herman/REUTERS

Stéphane Séjourné ist Vizepräsident der EU-Kommission und will Europas Autoindustrie retten. Im Interview erklärt er, wie er China mit seinen eigenen Waffen schlagen will und ob das Aus für den Verbrennungsmotor 2035 zu halten sein wird.

Interview von Jan Diesteldorf, Brüssel

SZ bei Google bevorzugen

Stéphane Séjourné bewegt sich in diesen Tagen zwischen zwei Krisen. In Paris ist gerade die siebte Regierung Emmanuel Macrons zerbrochen. Und in Brüssel verhandelt die EU-Kommission mit den Chefs der großen Autokonzerne über die Zukunft einer Schlüsselindustrie. Séjourné, lange Macrons Mann im Europäischen Parlament, dann kurz Frankreichs Außenminister, ist heute Vizepräsident der EU-Kommission, verantwortlich für „Wohlstand und Industriepolitik“. Er will Europas Autohersteller vor dem Absturz bewahren – mit Milliarden Euro, politischem Druck und klarem Vorrang für europäische Produkte. In München hat er zur IAA seine Botschaften präsentiert.

Zur SZ-Startseite

Automesse IAA
:Es klemmt bei Deutschlands Autobauern

Die Stimmung auf der Automesse IAA ist merkwürdig: Die deutschen Traditionsmarken legen sich mächtig ins Zeug, so richtig Schwung kommt aber nicht auf. Den haben zurzeit die neuen Rivalen aus China. Nun müssen sie ihn nur noch auf die Straße bringen.

SZ PlusVon Tobias Bug und Stephan Radomsky

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: