EU und AustralienEin Abkommen, an das viele nicht mehr geglaubt haben

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Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, spricht zu Abgeordneten und Senatoren während einer gemeinsamen Sitzung im australischen Repräsentantenhaus.
Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, spricht zu Abgeordneten und Senatoren während einer gemeinsamen Sitzung im australischen Repräsentantenhaus. Lukas Coch/AAP/dpa

Die EU und Australien ringen sich zu einem Handelsabkommen durch. Ohne Donald Trump und den Druck aus China wäre es kaum so gekommen. Lehnen sich Europas Bauern jetzt wieder auf?

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

Das andere Ende der Welt ist auf einmal sehr nah. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist mehr als 16 000 Kilometer weit gereist, in die australische Hauptstadt Canberra. Dort hält sie im Parliament House eine Rede, die man historisch nennen kann: Nie zuvor in der Geschichte hat eine Frau dort bei einer gemeinsamen Sitzung beider Kammern des Parlaments gesprochen. Diese besondere Ehre unterstreicht, dass es beiden Seiten am Dienstag um mehr ging als den Durchbruch, den von der Leyen und Australiens Premier Anthony Albanese an diesem Tag zu verkünden haben. „Was wir heute unterzeichnen, wird eine neue Ära der Partnerschaft in den Bereichen Wirtschaft und Sicherheit einläuten“, sagt von der Leyen in ihrer Rede.

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