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Essay über die deutsche Wirtschaft:Uns geht's doch gut

Schleswig-Holsteiner sind die glücklichsten Deutschen

Den Deutschen geht es materiell gut - lediglich die Hochkonjunktur von 1982 bis 1992 dauerte länger.

(Foto: dpa)

Deutschland erlebt gerade den kräftigsten Wirtschaftsaufschwung seit Langem. Doch einige entscheidenden Aufgaben sind ungelöst. Welche Fragen dringend gestellt werden müssen.

Wo liegt eigentlich das Problem? Alle beschweren sich darüber, dass der Wahlkampf so langweilig ist und dass Angela Merkel das Volk einlullt. Aber sind langweilige Wahlkämpfe nicht normal, wenn es einem Land so gut geht wie Deutschland in diesen Tagen? Seit 25 Jahren gab es nicht mehr so viele Arbeitsplätze - 32 Millionen, und alle sozialversichert. Zwar sind immer noch 2,5 Millionen Arbeitslose registriert, das Ziel der Vollbeschäftigung - seit den 1970er-Jahren vergeblich angestrebt - scheint plötzlich erreichbar zu sein. 750 000 Stellen sind nicht besetzt. Die Löhne steigen, zwar nicht so schnell, wie man sich dies wünschen würde, aber schneller als anderswo. Der Bundeshaushalt ist ausgeglichen, Wolfgang Schäuble tilgt im großen Stil alte Schulden.

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