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Artenvielfalt und Ökonomie:Warum die Natur für die Wirtschaft so wichtig ist

A giant inflatable model of the planet Earth exhibited by the Brno Observatory and Planetarium is seen on the Peace Squa

Es gibt nur eine Erde! Okay, es gibt auch noch dieses Modell vor einem Planetarium in Tschechien, aber das zählt nicht.

(Foto: Igor Zehl/Imago)

Die Arbeit eines Cambridge-Professors wird das Denken in der Ökonomie verändern. Sein Bericht sieht vier Wege, um mit dem Problem der Umweltzerstörung fertigzuwerden.

Essay von Nikolaus Piper

Fast ein halbes Jahrhundert ist es her, seit der amerikanische Ökonom Dennis Meadows seinen Bericht an den Club of Rome über die "Grenzen des Wachstums" veröffentlichte. Der Bericht vom März 1972 gilt heute als Gründungsdokument der Umweltbewegung, er hat das Denken in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nachhaltig verändert. Ganz ähnliche Folgen könnte ein Dokument haben, das am 2. Februar dieses Jahres in London veröffentlicht wurde. Es ist ein Bericht an die britische Regierung über die "Ökonomie der Artenvielfalt" ("Economics of Biodiversity"). Verantwortlicher Autor des 600-Seiten-Konvoluts ist Sir Partha Dasgupta, hoch angesehener Umweltökonom von der Universität Cambridge. Sein Bericht nennt sich offiziell "Review", es ist also ein Überblick über den Forschungsstand, kein politisches Manifest. Das ändert nichts an seiner Brisanz.

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