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Kaffee:Wie sich der Espressoröster Illy neu erfindet

Coffee machine pours fresh espresso into the cups Copyright: xNomadSoulx Panthermedia28083099

Etwa sieben bis acht Gramm Kaffeemehl pro Tasse, neun bis zwölf bar Druck und ein dünner, konstanter Strahl: Espresso nach den Regeln der Kunst gibt es in Italien an jeder Ecke. Noch.

(Foto: imago images/Panthermedia)

Zu Hause in Italien machen Espressobars dicht, in den USA winkt das große Geschäft: Der Espressoröster Illy hat mitten in der Pandemie große Pläne.

Von Thomas Fromm

Schlechte Vorzeichen gab es ja schon vor ein paar Jahren. Zum Beispiel, als die US-Kaffeehauskette Starbucks ausgerechnet in Mailand ihre erste Italien-Filiale eröffnete. Die Kaffeekocher aus Seattle, jetzt auch im Mutterland des guten Kaffees, das hatte nichts Gutes zu bedeuten. Es war auch die Zeit, in der man in Städten wie Mailand oder Rom immer öfter Italiener sah, die ihren Esspresso oder Cappuccino im Pappbecher spazieren führten, statt ihn da zu trinken, wo er hingehörte: in und an der Bar. Stattdessen auf einmal "da asporto", "to go".

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