Esa-MinisterratskonferenzWie Europa seine Unabhängigkeit im All stärken will

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Dorothee Bär (CSU), Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, präsentiert das europäische Raumfahrtprogramm der ESA.
Dorothee Bär (CSU), Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, präsentiert das europäische Raumfahrtprogramm der ESA. (Foto: Sina Schuldt/dpa)

Neue Trägerraketen, Programme für Mond und Mars und vor allem mehr Sicherheit aus dem All. Die Esa erhält ein Rekordbudget. Auch Deutschland zahlt eine Rekordsumme – und darf vielleicht bald einen Astronauten zum Mond schicken.

Von Dieter Sürig

Der Weltraum war noch ein anderer, als sich die zuständigen Minister der Esa-Länder vor drei Jahren in Paris getroffen haben, um turnusgemäß ihre Budgets auszuhandeln. Dass Russland bereits neun Monate zuvor die Ukraine überfallen hatte, wirkte sich in der Weltraumbranche erst einmal nur auf die Kooperation mit Moskau im All aus. Unter anderem verzichtete die europäische Raumfahrtagentur Esa darauf, russische Sojus-Raketen zu kaufen und damit Satelliten vom eigenen Startplatz in Kourou/Französisch-Guyana aus ins All zu schießen. Außerdem musste sie im Herbst 2022 den zweiten Teil der Exomars-Mission verschieben, weil diese ohne Russland nicht möglich war.

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Der frühere Esa-Astronaut Thomas Reiter wird Abteilungsleiter im Forschungsministerium von Dorothee Bär. Damit holt diese sich die überfällige Expertise ins Haus.

SZ PlusVon Dieter Sürig

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