Erfurt (dpa/th) - Der Automobilbranche in Thüringen machen nach Angaben ihres Dachverbandes Engpässe bei Materialzulieferern und steigende Rohstoffpreise zu schaffen. Bei Material mit bestimmten Anforderungen seien Preissteigerungen von 50 bis 100 Prozent an der Tagesordnung, erklärte der Verband Automotive Thüringen am Freitag. So koste etwa eine Tonne Feinblech nach 850 Euro zu Jahresbeginn jetzt 1600 Euro. Der Rohstoffmarkt sei teilweise wie leergefegt, zudem verschärften Einfuhrbeschränkungen für Stahl aus bestimmten Ländern die Situation. Diese Entwicklung bedrohe die allmähliche Erholung der Autoindustrie von der Corona-Krise. Die Autobranche ist in Thüringen einer der wichtigsten Industriezweige.
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